Radurlaub in den Bayerischen Berglandschaften

Radfahren-BayernWenn auf den Alpen noch Schnee liegt, laden die vorgelagerten Niederungen schon zu ersten aktiven Ausflügen in die aufblühende Natur ein. Die Fahrradsaison lässt sich zum Beispiel auf einer Rundfahrt durchs oberbayerische Alpenvorland ideal einläuten. Mit dem österreichischen Spezialreiseveranstalter Eurobike können Genussradler beispielsweise zur Münchner Seenrunde starten. Auf der achttägigen Radreise geht es – auf eigene Faust oder in der geführten Gruppe – von München bis an den Alpenrand und entlang der Isar wieder zurück (alle Informationen zu dieser und zu anderen Touren gibt es unter www.eurobike.at).

Oberbayerische Seen und Berglandschaften

Seen- und Berglandschaften wie aus dem Bilderbuch, darauf dürfen sich die Radurlauber bei dieser Tour freuen. Am Anreisetag können sie sich in der Isarmetropole München mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten schon auf das oberbayerische Lebensgefühl einstellen und beispielsweise im berühmten Hofbräuhaus für die kommenden bewegungsreichen Tage stärken. Am nächsten Tag geht es am Ostufer des Starnberger Sees entlang bis nach Murnau am Staffelsee. Das Murnauer Moos faszinierte die Maler der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ schon vor 100 Jahren, heute lernen die Pedalritter die Besonderheiten dieser Landschaft auf der Etappe nach Garmisch-Partenkirchen kennen. Geschlafen und geschlemmt wird übrigens in gehobenen Drei- bis Viersternehotels.

Landschaftliche Höhepunkte in Bayern

Die gesamte Strecke verläuft auf flachen Radwegen und kleinen Nebenstraßen. Der einzige nennenswerte Höhenunterschied nach Scharnitz wird per Bahn überwunden. Von dort fahren die Radler noch einmal leicht bergauf an den Isarursprung, um das wilde Gewässer am nächsten Tag flussabwärts auf seinem Weg Richtung München zu begleiten. Auf dem Weg liegen landschaftliche Höhepunkte wie der Sylvensteinsee sowie bunt-barocke Orte wie Lenggries und Bad Tölz.
Foto: djd/Eurohike